Arbeitsprinzip

 

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INTAGLIOTYPIE: Arbeitsprinzip

Das Motiv muss in irgendeiner Form auf einem transparenten Material (transparente Zeichenfolie, OverHead-Folie) vorliegen.

Mittels UV-Licht wird dieses Motiv auf Polymerfilm (ImagOn) belichtet.
Die transparenten Bereiche der Bildfolie werden von dem UV-Licht durchdrungen und härten an diesen Stellen den Polymerfilm.
Die vom Motiv abgedeckten Bildbereiche - also die mehr oder weniger geschwärzten Stellen - lassen das UV-Licht nicht durch. Deshalb bleibt der Polymerfilm an diesen Stellen weich und lässt sich in der Entwicklerlauge herauswaschen.
Durch Neutralisation und Trocknen wird der Polymerfilm fest; durch Lagerung im Sonnenlicht kann diese Polymerschicht noch weiter ausgehärtet werden.
Nach der Entwicklung entstehen in der Polymerschicht die Vertiefungen, die die Farbe für den Druck halten.

Je nach Motiv und Belichtung können von diesen Druckplatten bis zu 70 Drucke gemacht werden.

Für diese Verfahren müssen die Metallplatten nicht mehr geätzt werden. Man benötigt keine Chemikalien, die giftige Dämpfe abgeben oder in die Haut eindringen.
Darüber hinaus können die mittels Polymerfilm belichteten Metallplatten (in einem leicht veränderten Ablauf) auch geätzt werden, z.B. mit Eisendreichlorid.

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